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Mediation bei
Trennung & Scheidung
Einige Interessenten für Trennungs- und Scheidungsmediation sind
irritiert, weil ich in meiner Funktion als Rechtsanwalt kein Experte
im Familienrecht bin. Dabei wird verkannt, dass das Recht im
Mediationsverfahren eine sehr untergeordnete Rolle spielt.
Juristisch richtige Lösungen sollen bei der Mediation nämlich nur den
äußeren Rahmen darstellen. Wichtiger sind
Ergebnisse, die von beiden Seiten als "gerecht + fair" empfunden werden
können und die von den Konfliktparteien eigenständig erarbeitet werden.
Das
Recht ist dabei nicht immer die erste Wahl.
Eben deshalb wurde
das Mediationsverfahren entdeckt!
Der Mediator benötigt deshalb eigentlich überhaupt keine Fachkompetenz
als Jurist. Er fungiert im Mediationsverfahren ja gerade nicht als
Berater, sondern als allparteilicher Kommunikationsvermittler bei
widerstreitenden Interessenlagen auf allen - nicht nur rechtlichen -
Ebenen.
Die Anwaltsarbeit ist dagegen parteiische Rechtsberatung und
-vertretung. Mediatoren, die gleichzeitig Anwälte sind, nehmen also
einen Rollenwechsel vor. Die "Kunst" besteht dann darin,
Rollenkonflikte zu vermeiden.
Da ich in meiner Anwaltsarbeit mehr mit Beratung und Vertretung im
Arbeitsleben zu tun habe, fällt mir mein Rollenwechsel zum Mediator im
Familienleben regelmäßig sehr leicht.
Mein
fehlendes Expertenwissen im Familienrecht schützt mich vor
"Tunnelblick" und Rollenkonflikt bei der Mediationsarbeit.
Wenn das
Expertenwissen im Familienrecht doch einmal wichtig wird, unterstützt
Sie und auch mich meine Partnerin,
RAin Karin Damm, Fachanwältin für Familienrecht. Sie steuert
nötige Antworten auf Rechtsfragen immer gern bei und sitzt bei den
meisten Mediationssitzungen "gleich
nebenan".
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